Förderung · Fortbildung · Beratung
SISTERHOOD FESTIVAL
SISTERHOOD Festival 2024

SAVE THE DATE: 6. - 8. September 2024

Das Festival soll in seiner 2. Ausgabe vom 6.‐8. September 2024 in den Schul- und Semesterferien in NRW auf dem Campus der Deutschen Sporthochschule Köln stattfinden. Gefördert werden insgesamt 50 junge Tänzerinnen* aus NRW.

Gemeinsam mit der Initiative LADIES DANCE wurden in den letzten Jahren unterschiedliche Formate erfolgreich realisiert. Wir schauen zurück auf eine Ladies Dance NRW-Tour, auf die Sisterhoodjams und auf die erfolgreichen Foundationcamps, und blicken nach vorn auf ein neues spannendes Format.

Das SISTERHOOD Festival fand 2022 das erste Mal in dieser Form statt - eine Lightversion des Foundationcamps. Statt eines mehrtägigen Trainingscamps, lag bei diesem Festival der Fokus auf dem Austausch. Das Ziel blieb dennoch das gleiche: Female Empowerment! Talentierte, urbane Nachwuchstänzerinnen sollten gefördert werden und sich untereinander austauschen und vernetzen können.

Begleitet wurde das Festival von weiblichen Mentorinnen und Rollenvorbildern aus dem urbanen Tanz. Auch der Austragungsort blieb gleich - dank der Unterstützung und Kooperation des Instituts für Tanz und Bewegungskultur auf dem Campus der Deutschen Sporthochschule in Köln.

FAQ

Durch eine Teilnahme am Sister Hood Festival werden urbane Tänzerinnen in NRW nachhaltig gefördert, bestärkt und vernetzt. Es ist eine abgewandelte Form des Foundationcamps, das bereits 2015, 2017 und 2019 erfolgreich realisiert wurde und trägt dazu bei, dass alle Gender gleichberechtigt in der urbanen Tanzszene NRW vertreten sind. Das Foundationcamp, sowie das Sister Hood Festival stehen für: Gender-Empowerment durch eine weibliche Solidaritätsgruppe, Tanzkulturelle Bildung, Vertiefung urbaner Tanzformen, Aufbau einer gesundheits-präventiven Körperarbeit und Vernetzung von urbanen Tänzerinnen in NRW.

Das Projekt richtet sich an weibliche Nachwuchstänzerinnen im Alter von 14 bis 26 Jahren, die in NRW wohnen. Teilnehmerinnen sollten bereits Tanzerfahrung in einer oder mehreren Stilrichtungen mitbringen – zum Beispiel Locking, House, Voguing, HipHop, Breaking oder Krumping. Wichtig sind eine erkennbare Lehr- und Lernbereitschaft sowie der Wille, sich selbst autodidaktisch weiterzuentwickeln. Wir suchen junge Frauen, die Trägerinder eigenen Tanzkultur sein möchten und kulturelle Tanzpraktiken wie das Cyphern oder das „Each One Teach One“ an andere weiterzuvermitteln.  

Das Festivalprogramm bot drei Tage eine intensive Auseinandersetzung mit der urbanen Tanzkultur an. Mit Intensiv-Workshops in den Tanzkulturen Rocking, Boogaloo, Afrohouse und Krumping wurden urbane Tanzformen unterrichtet, zu denen der Zugang in NRW erschwert ist. Jamsessions mit Live DJ, Performances von Gruppen, Talks zum Austausch, gemeinsame Mahlzeiten und Reflektionsformate waren ausserdem Inhalte des Festivals.

UNITE!
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NETWORK!
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EMPOWER!
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Ana Garcia (born 1971), better known by her stage name Rokafella, is a B-Girl, dance teacher, poet, musician, and entrepreneur. She has been credited as being a female break dance pioneer and influencing the new generation of B-Girls and B-Boys.

Digital lecture on Hip Hop Culture
that is FREE to join for EVERYONE 

Saturday, August 6th 2022 

    4 PM Berlin
10 AM NYC 

Elitedenken, Wettkampf und die Proklamation des männlichen Protagonisten prägen das öffentliche Bild von urbanem Tanz. Gerade junge Tänzerinnen werden dadurch benachteiligt – weil sie sich als Minderheit empfinden und sich am männlichen Status quo orientieren. Es fehlt an weiblichen Rollenvorbildern, an Zugang zu kultureller Bildung und an kleinen, informellen Vertrauensgruppen, die die jungen Tänzerinnen dabei unterstützen, die anspruchsvolle Tanzform autodidaktisch zu erlernen. 

Die Bühnenchoreografin, Sportwissenschaftlerin und urbane Tänzerin Daniela Rodriguez Romero hat LADIES DANCE im Jahr 2009 als kulturelles Bildungsformat ins Leben gerufen. Die Idee entstand als Teil ihrer wissenschaftlichen Arbeit im Studiengang Gender Studies. Weil sich mehr und mehr Tänzerinnen und Wissenschaftlerinnen LADIES DANCE anschlossen, lebte die Initiative weiter. Gemeinsam entwickelten die Frauen ein didaktisches Lehrkonzept für urbane Tanzkulturen. Neben der Vermittlung von fachlichen und tanzkulturellen Lernkompetenzen setzt sich das Konzept auch mit bestehenden Sozialisationsproblematiken und der Präsenz von Geschlechterrollen in urbanen Tanzszenen auseinander. 

LADIES DANCE realisiert seit 2014 regelmäßig Ko­oper­a­tions­pro­jek­te gemeinsam mit der LAG Tanz NRW – zum Beispiel das Urban Dance Camp (für Mädchen mit und ohne Fluchtgeschichte) oder das Foundationcamp (mehrtägiges Trainingscamp bei dem Nachwuchstänzerinnen zwischen 14 und 26 Jahren entdeckt und gefördert werden). Kooperationspartner für diese Projekte ist das Institut für Tanz und Bewegungskultur der Deutschen Sporthochschule Köln.

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Daniela Rodriguez Romero

Daniela Rodriguez Romero


Daniela Rodriguez Romero 
ist Diplomsportwissenschaftlerin, urbane Tänzerin
und Choreografin.




2006 gründete sie die Genderinitiative LADIES DANCE – women for women. Damit begann ihre praktische Feldforschung im fachlichen Austausch mit anderen urbanen Tanzvermittlerinnen und Wissenschaftlerinnen. Sie entwickelte ein genderspezifisches Lehrkonzept sowie eine Didaktik und Methodik zur urbanen Tanzvermittlung.

2015 wurde ihr Lehrkonzept „Urbaner Tanz in Schulen“ mit dem Dozierendenpreis der Deutschen Sporthochschule ausgezeichnet. Das Ergebnis ihrer wissenschaftlichen Evaluation des LADIES DANCE-Angebots im Bereich der Geschlechterforschung 2009 ergab: „Die pädagogischen Leitlinien im Zusammenhang mit Werten der urbanen Tanzkultur stimulieren die Veränderung der Selbstwahrnehmung in besonderem Maße und zielen auf die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit ab.“ Die Bildungs- und Lehrziele sowie die Arbeitsweisen in den Ko­oper­a­tions­pro­jek­ten mit der LAG Tanz NRW bauen auf ihrer Forschung auf und geben eine klare Steuerung und Orientierung für alle Mitwirkenden.