
Unser hochwertiges Jahresprogramm move on lädt mit spannenden Themen und inspirierender Praxis dazu ein, die eigene tanzpädagogische Arbeit lebendig weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit professionellen Dozierenden bieten wir euch Raum, euer Repertoire kontinuierlich zu erweitern – fundiert, praxisnah und orientiert an aktuellen, wie bewährten Erkenntnissen. So können Kinder und Jugendliche von hochwertigen tanzpädagogischen Angeboten profitieren.
Wir sind überzeugt: Fachliche Fortbildung und kontinuierliche Qualifizierung stärken nicht nur eure tägliche Arbeit, sondern auch die gesellschaftliche Wahrnehmung und Bedeutung tanzpädagogischer Berufe.
Darum stellen wir jedes Jahr ein Programm mit Themen aus Tanzpädagogik, Tanzkunst, Tanzmedizin sowie Organisation und Rechtlichem zusammen – inspiriert von euren Rückmeldungen aus der Praxis. Daher freuen wir uns weiterhin über eure Anregungen und Vorschläge!
Geschätzte Kooperationen, wie mit dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, ermöglichen spannende inhaltliche Synergien.
Auch Einsteiger*innen in die Tanzpädagogik und Interessierte anderer Sparten sind herzlich willkommen. Für Angebote in der Kategorie Tanzkunst bitten wir um Beachtung des gewünschten Erfahrungslevels.
Anmeldungen sind über das digitale Anmeldeformular möglich.
Bitte lesen Sie unsere FAQ zur Anmeldung, bevor Sie sich anmelden.
Bei Fragen und Anregungen freuen wir uns über eine Email an fortbildung[at]lag-tanz-nrw.de.
Bei Klick auf ein Anmeldeformular werden Sie auf ein Google-Dokument weiter geleitet.
Mehr dazu unter: https://www.lag-tanz-nrw.de/service/datenschutz#formulare
Anmeldeverfahren
Wie melde ich mich für eine Fortbildung an?
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das digitale Anmeldeformular. Der Link zu dem jeweiligen Anmeldeformular ist bei jeder Fortbildungsbeschreibung zu finden. Bei Klick auf ein Anmeldeformular werden Sie auf ein Google-Dokument weiter geleitet. Mehr dazu unter unseren Datenschutzinformationen.
Wozu werden die im Anmeldeformular erhobenen Daten verwendet?
Die im Anmeldeformular erhobenen persönlichen Daten sind für die Organisation und Verwaltung der Fortbildung notwendig und werden nur zu diesem Zweck verwendet.
Woher weiß ich, ob meine Anmeldung angekommen ist?
Direkt nach dem Absenden des Anmeldeformulars wird eine automatische Anmeldebestätigung per Email versendet. Bitte prüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner. Sollten Sie keine Email erhalten, haben Sie möglicherweise Ihre Email-Adresse in dem Anmeldeformular nicht richtig angegeben. Wir helfen unter fortbildung[at]lag-tanz-nrw.de gern weiter.
Ist meine Anmeldung verbindlich?
Mit dem Absenden des Anmeldeformulars melden Sie sich verbindlich für die Fortbildung an. Daher wird mit der Anmeldung auch die Teilnahmegebühr fällig.
Teilnahmegebühr
Wie entrichte ich die Teilnahmegebühr?
Die Teilnahmegebühr wird per Überweisung an die LAG Tanz NRW entrichtet. Unsere Bankverbindung und die Zahlungsfrist finden Sie in der Anmeldebestätigung. Bitte achten Sie bei der Überweisung auf den korrekten Verwendungszweck, damit wir die Zahlung zuordnen können.
Wie kann ich die ermäßigte Gebühr in Anspruch nehmen?
Eine Ermäßigung gewähren wir für
Nach dem Absenden des Anmeldeformulars reichen Sie den Nachweis für den Anspruch auf Ermäßigung (Studierendenausweis etc.) per Email an fortbildung[at]lag-tanz-nrw.de zum Beispiel als Scan-PDF oder Foto ein. Wird die Anmeldung durch einen Kooperationspartner organisiert, beachten sie bitte deren Angaben im Anmeldeprozess.
Was geschieht, wenn ich die Teilnahmegebühr nicht fristgerecht überweise?
Wenn die Überweisung zur Zahlungsfrist nicht vorliegt, ist aus organisatorischen Gründen keine Teilnahme an der Veranstaltung möglich.
Wird die Teilnahmegebühr erstattet, wenn ich meine Teilnahme absagen muss?
Bei einer Absage bis zu 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn erhalten Sie die Teilnahmegebühr in voller Höhe zurück. Bei kurzfristigeren Absagen werden 50 % der Teilnahmegebühr erstattet. Bei einer Absage am Tag der Veranstaltung oder bei Nicht-Erscheinen erfolgt keine Erstattung.
Wird die Teilnahmegebühr erstattet, wenn die Fortbildung ausfällt?
In diesem Fall wird die Teilnahmegebühr in voller Höhe erstattet. Sollte ein Angebot nicht zustande kommen, werden Sie rechtzeitig informiert.
1. Tanzpädagogik
2. Tanzkunst
3. Tanzmedizin
4. Organisation & Rechtliches
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Dozentin: Bernadette Möhlen
Online via Zoom
12.05.26 10:00 – 14:00
Kosten: 33 / 27 € ermäßigt
Anmeldefrist: 08.05.2026

Impulse für eine gender und diversitätssensible Praxis
Um gender- und diversitätssensibel handeln zu können, ist es hilfreich, eigene Zuschreibungen und Klischees als solche zu erkennen und zureflektieren. Dies setzt ein hohes Maß an Sensibilisierung voraus.
Die Fortbildung kombiniert digitales Selbstlernen mit praxisorientierter Online-Zusammenarbeit: In vorbereitenden digitalen Selbstlernmodulen erarbeiten sich die Teilnehmenden zeitlich flexibel grundlegendes theoretisches Wissen rund um Diversität, Gender und Privilegien. Aufbauend darauf bietet die digitale Präsenzveranstaltung Raum für vertiefende Reflexion, kollegialen Austausch und praxisnahe Impulse für den Arbeitsalltag.
Im Fokus der Fortbildung stehen folgende Aspekte:
• Sensibilisierung der eigenen Person in Bezug auf eigene Bilder und Sichtweisensowie auf gesellschaftliche Zusammenhänge
• Wissen zur sozialen Konstruktion von Geschlecht und Differenz
• Impulse für eine gender- und differenzsensible Gestaltung der eigenen Praxis
• Rassismuskritischer Blick auf Kolonialismus, Kultur & kulturelle Aneignung
Die Selbstlernphase umfasst die Bearbeitung von
Modul 1: GESELLSCHAFT. MACHT. ZUSAMMENLEBEN und
Modul 2: Kolonialismus. Macht. Rassismus. – Über den Zusammenhang zwischen kolonialer Vergangenheit und Gegenwart
des Kurses „#connect – Der Selbstlernkurs zu den Themen Diskriminierung, Privilegien, Rassismus“ auf der Lernplattform FUMA digital.
Wichtig: Die Selbstlernphase hat einen zeitlichen Umfang von ca. 4 Stunden und ist obligatorisch für die Teilnahme am Onlineseminar am 12.5.26.
Diese strukturierte Kombination aus Selbstlern- und Präsenzphase ermöglichtes, sich intensiv mit den Themen auseinanderzusetzen und konkrete Anknüpfungspunkte für die eigene Praxis zu entwickeln.
Bernadette Möhlen (sie/ihr) arbeitet als Bildungsreferentin bei der FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW.
Die FUMA qualifiziert pädagogische Fachkräfte für eine diversitätssensible und rassismuskritische pädagogische Praxis, den Anti-Bias Ansatz und für Themen der geschlechtlichen Vielfalt.
Bernadette Möhlens Arbeitsschwerpunkte sind u. a. geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, der Anti-Bias-Ansatz vorurteilsreflektierter Pädagogik, gender- und diversitätssensible Sprache sowie diversitätssensible und diskriminierungskritische pädagogische Praxisgestaltung. Als Amateurschauspielerin schnuppert sie manchmal selbst Bühnenluft.
Dozierende: Paula Scherf und André Lehnert
Online via Zoom
11:00 – 14:00 Uhr
25 € / 20 €* ermäßigt
Anmeldeschluss ist der 02.06.2026

Praxis, Herausforderungen und Methoden
Im Fokus der Fortbildung stehen praxisnahe Einblicke in die Konzeption, Umsetzung und Begleitung von Tanzprojekten mit Menschen mit Fluchterfahrung.
Thematisiert werden sowohl formale als auch methodische Aspekte der Projektarbeit, wie z.B.: Zugang zur Zielgruppe, relevante Kooperationspartner, strukturelle und organisatorische Herausforderungen, Umgang mit Fluktuation, Erreichbarkeit, Sprachbarrieren, Rassismus und Schutzkonzepten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sensibilisierung in der Arbeit mit potenziell traumatisierten Teilnehmenden. Konkrete Projektbeispiele, sowie methodische und künstlerische Impulse, bieten praktische Ansätze, u.a. anhand von Videoausschnitten.
Neben inhaltlichem Input gibt es Raum für Austausch und Reflexion. Eigene Fragestellungen können eingebracht und Erfahrungen miteinander geteilt werden
Paula Scherf (Tanz/Choreografie) und André Lehnert (Regie/Videokunst) realisieren seit 2003 unter dem Label „disdance project“ interdisziplinäre, oft multimediale Projekte, an der Schnittstelle von kultureller Bildung und künstlerischer Praxis. Ihre über zwölfjährige Erfahrung in der kulturellen Arbeit mit geflüchteten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen umfasst vielfältige Formate und Kooperationen. Zudem erhielten sie durch ihre Tätigkeit in der Arbeit mit minderjährigen Geflüchteten vertiefte Einblicke in die behördlichen Strukturen, die den Alltag und die Lebensrealität junger Geflüchteter prägen.
Dozentin: Nadine Dersen
Termine:
Online 08.06.26, 10:00 – 13:00 Uhr
Die Onlineworkshops finden über Zoom statt. Die Teilnehmenden erhalten den Link kurz vor der Veranstaltung.
Zur Anmeldung, sowie für weitere Informationen und zukünftige Termine der Fortbildung, besuchen Sie bitte die Website der LKJ.
Anmeldungen sind möglich, solange Plätze frei sind.

Prävention von sexualisierter Gewalt
Die Prävention von Kindeswohlgefährdung und besonders von (sexualisierter) Gewalt ist verbindliche Grundlage der Kulturellen Jugendarbeit. Entsprechend werden Einrichtungen mit Angeboten für Minderjährige dazu angehalten, Schutzkonzepte zu entwickeln und transparente Hilfeketten zu etablieren.
Um im aktuellen Diskurs auf dem Stand der Dinge zu bleiben und hilfreiche Impulse zu setzen, bieten wir eine Grundlagen-Fortbildung an.
Die Fortbildung führt in die Rahmenbedingungen von Präventionsarbeit ein:
• Was bedeutet Präventionsarbeit in der Kulturellen Jugendarbeit?
• Wie setze ich das Schutzkonzept in meiner praktischen Arbeit um?
• Wofür bin ich verantwortlich – und wofür nicht?
In der Fortbildung können persönliche Erfahrungen und konkrete Fragen aus der eigenen Praxis im kollegialen Austausch geteilt und geklärt werden.
Nadine Dersen ist Sozialpädagogin M.A. Sie arbeitet als Fachkraft für Kinderschutz und Kinderrechte bei unserem Dachverband, der Landesvereinigung für Kulturelle Jugendarbeit NRW.
Seit 20 Jahren sammelt sie Erfahrungen in der Praxis der Kinder- und Jugendarbeit, vor allem im Bereich der Sozialarbeit an Schulen. Zudem ist sie pädagogisch-therapeutische Beraterin. Coaching für neurodivergente Kinder und Jugendliche sowie deren Bezugspersonen ist eines ihrer
Spezialgebiete. In der Erwachsenenbildung führte sie bereits zahlreiche praxisnahe Fortbildungen im Bereich Prävention, psychische Gesundheit, Inklusion und Deeskalation durch. Als freiberufliche Theaterpädagogin kennt sie die Herausforderungen und Chancen in der Kulturellen Jugendarbeit.
Die Veranstaltung wird durchgeführt von der von der LKJ NRW e.V. Für weitere Informationen und zukünftige Termine der Fortbildung, besuchen Sie bitte die Website: https://lkj-nrw.de/fortbildungen-praevention-sexualisierte-gewalt
Dozentin: Nadine Dersen
Online 07.07.26, 10:00 – 13:00 Uhr
Die Onlineworkshops finden über Zoom statt. Die Teilnehmenden erhalten den Link kurz vor der Veranstaltung.
Zur Anmeldung, sowie für weitere Informationen und zukünftige Termine der Fortbildung, besuchen Sie bitte die Website der LKJ.
Anmeldungen sind möglich, solange Plätze frei sind.

Prävention von sexualisierter Gewalt
Die Prävention von Kindeswohlgefährdung und besonders von (sexualisierter) Gewalt ist verbindliche Grundlage der Kulturellen Jugendarbeit. Entsprechend werden Einrichtungen mit Angeboten für Minderjährige dazu angehalten, Schutzkonzepte zu entwickeln und transparente Hilfeketten zu etablieren.
Um im aktuellen Diskurs auf dem Stand der Dinge zu bleiben und hilfreiche Impulse zu setzen, bieten wir eine Grundlagen-Fortbildung an.
Die Fortbildung führt in die Rahmenbedingungen von Präventionsarbeit ein:
• Was bedeutet Präventionsarbeit in der Kulturellen Jugendarbeit?
• Wie setze ich das Schutzkonzept in meiner praktischen Arbeit um?
• Wofür bin ich verantwortlich – und wofür nicht?
In der Fortbildung können persönliche Erfahrungen und konkrete Fragen aus der eigenen Praxis im kollegialen Austausch geteilt und geklärt werden.
Nadine Dersen ist Sozialpädagogin M.A. Sie arbeitet als Fachkraft für Kinderschutz und Kinderrechte bei unserem Dachverband, der Landesvereinigung für Kulturelle Jugendarbeit NRW.
Seit 20 Jahren sammelt sie Erfahrungen in der Praxis der Kinder- und Jugendarbeit, vor allem im Bereich der Sozialarbeit an Schulen. Zudem ist sie pädagogisch-therapeutische Beraterin. Coaching für neurodivergente Kinder und Jugendliche sowie deren Bezugspersonen ist eines ihrer
Spezialgebiete. In der Erwachsenenbildung führte sie bereits zahlreiche praxisnahe Fortbildungen im Bereich Prävention, psychische Gesundheit, Inklusion und Deeskalation durch. Als freiberufliche Theaterpädagogin kennt sie die Herausforderungen und Chancen in der Kulturellen Jugendarbeit.
Die Veranstaltung wird durchgeführt von der von der LKJ NRW e.V. Für weitere Informationen und zukünftige Termine der Fortbildung, besuchen Sie bitte die Website: https://lkj-nrw.de/fortbildungen-praevention-sexualisierte-gewalt
Instructor: Nadine Dersen
September 9, 2026, 10:00 a.m. – 1:00 p.m.
The online workshop will be held via Zoom. Participants will receive the link shortly before the event.
To register, as well as for further information and future dates of the training, please visit the LKJ website.
Registration is open while spaces are available.

Prevention of Sexual Violence
The prevention of risks to children’s well-being—and particularly of (sexual) violence—is a fundamental requirement of cultural youth work. Accordingly, organizations offering programs for minors are required to develop safety policies and establish transparent support networks.
To stay up to date with the current discourse and provide helpful insights, we offer a basic training course.
The training introduces the framework conditions of prevention work:
• What does prevention work mean in cultural youth work?
• How do I implement the protection plan in my practical work?
• What am I responsible for—and what am I not?
During the training, personal experiences and specific questions from one’s own practice can be shared and clarified through collegial exchange.
Nadine Dersen holds a Master’s degree in Social Pedagogy. She works as a specialist in child protection and children’s rights at our umbrella organization, the State Association for Cultural Youth Work in North Rhine-Westphalia.
For 20 years, she has been gaining practical experience in child and youth work, particularly in the field of school social work. She is also an educational and therapeutic counselor. Coaching for neurodivergent children and adolescents, as well as their caregivers, is one of her
areas of expertise. In adult education, she has already conducted numerous practical training courses in the areas of prevention, mental health, inclusion, and de-escalation. As a freelance theater educator, she is familiar with the challenges and opportunities in cultural youth work.
The event is organized by LKJ NRW e.V. For further information and future dates of the training, please visit the website: https://lkj-nrw.de/fortbildungen-praevention-sexualisierte-gewalt
Dozentin: Anna Lu Masch
Tanz-Labor, Mühlheimer Str. 38, 53604 Bad Honnef (ehemaliges Gebäude der International University)
10:00 – 17:00 Uhr
Kosten: 42 €/33€ ermäßigt
Anmeldeschluss ist der 02.10.2026

Partizipative künstlerische Prozesse mit jungen Menschen gestalten
Wie entstehen aus ersten Ideen Aufführungen von und mit Kindern und Jugendlichen – im Theater, in der Schule oder im öffentlichen Raum?
Die Fortbildung gibt Einblick in künstlerisch-partizipative Arbeitsweisen, die junge Menschen nicht nur einbeziehen, sondern sie zu Mitgestalter*innen machen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus individuellen Impulsen, Themen und Lebenswelten der Teilnehmenden eine gemeinsame künstlerische Vision entwickelt werden kann – und wie diese trotz begrenzter zeitlicher, räumlicher oder finanzieller Ressourcen in eine Aufführung münden kann.
Anhand konkreter Methoden aus der Praxis werden Werkzeuge vermittelt, um kreative Prozesse zu strukturieren, Gruppen zu begleiten und künstlerische Entscheidungen gemeinsam zu treffen. Dabei geht es ebenso um Rollenverständnisse, Leitung in partizipativen Settings und den Umgang mit unterschiedlichen Erfahrungsständen innerhalb der Gruppe.
Anna-Lu Masch ist Tänzerin, Choreografin sowie Gründerin und Leiterin von Bad Honnef tanzt e.V. Sie entwickelt partizipative Bühnen- und Kulturprojekte mit jungen Menschen an Schulen, Theatern und im öffentlichen Raum. Als Mitinitiatorin und Leitung von „Tandem Tanz“ verantwortet sie im Bundesverband Aktion Tanz das Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Tänzer*innen an Schulen. Sie ist mit ihren Projekten Preisträgerin von u.a. „Mixed Up“ und „Tanztreffen der Jugend“ und verbindet künstlerische Praxis, Vermittlung und kollektive Produktionsprozesse.
Dozentin: Bahar Gökten
Probebühne 1 - Freies Werkststatt Theater Köln
Zugweg 10, 50677 Köln
10:00 - 16:00 Uhr
42 € / 33 € ermäßigt
Anmeldeschluss ist der 6.11.2026

Vermittlungskompetenz stärken zwischen Training, Kultur und Verantwortung
Der Inhalt der Fortbildung richtet sich in erster Linie an Tänzer*innen und Tanzpädagog*innen, die sich aktiv in den verschiedenen Street- & Clubstyle - Kulturen verorten.
Den Teilnehmenden werden methodische und didaktische Tools an die Hand gegeben, um ihre Vermittlungskompetenzen zu erweitern. Dabei sind neben Trainingskonzepten, Bewegungsentwicklung, Raumgestaltung und Formen der Zusammenarbeit auch Werte, Verantwortung, Haltung und ein Bewusstsein für informelle Lernsituationen ein Thema.
Die Fortbildung richtet sich an erfahrene Laien und Profis.
Bahar Gökten ist seit über 25 Jahren in den Street- & Clubstyle - Kulturen aktiv. Ihr Stil ist geprägt von einem genreübergreifenden Flow und der Kraft der Improvisation. Ob als Tänzerin, Choreografin, Organisatorin oder Pädagogin – die Erforschung experimenteller Konzepte, Empowerment und der intergenerative Austausch sind wesentliche Bestandteile ihrer prozessorientierten Philosophie.
Dozentin: Alexa Jünkering
Online via Zoom
10:00 – 13:00 Uhr
Kosten: 20 € / 10 € ermäßigt *
Die Anmeldung ist über die Website des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste ab Mitte Juni ´26 möglich, solange Plätze frei sind.

Basiswissen zu Beschäftigungsformen, Fallstricken und Honorarkalkulation
In diesem praxisnahen Webinar erhalten darstellende Künstler*innen eine verständliche Einführung in das Thema Scheinselbstständigkeit und verschiedene Beschäftigungsformen – bezogen auf Aufträge, Proben, Projekte und Lehre.
Sie lernen, die Komplexität des Themas zu verstehen, Problemfelder zu erkennen und ihre eigene Arbeitssituation realistisch einzuschätzen (siehe z.B. Herrenberg Urteil).
Vermittelt wird Basiswissen ohne juristische Beratung, damit Selbstständige sicherer planen und handeln können. Zusätzlich wird der Praxisbezug zur unternehmerischen Tätigkeit hergestellt: Wie hängen unternehmerische Freiheit und Beschäftigungsform zusammen, und welche Auswirkungen hat dies auf Honorarkalkulation und Verhandlung?
Alexa Jünkering berät seit fast 25 Jahren als selbstständige betriebswirtschaftliche Beraterin Solo-Selbstständige und Kooperationen in allen Phasen unternehmerischer Entwicklung: Gründung, Wachstum, Krise, Neuausrichtung. Als Expertin für die Kulturwirtschaftsbranche leitet sie regelmäßig Seminare zu den Themen Künstlersozialkasse, Sozialversicherung, Abgaben und Steuern - speziell für Künstler*innen. Zu den Kunden, die ihre kulturwirtschaftliche Expertise anfragen, zählen kommunale Wirtschaftsförderungen in NRW, Kulturverbände und Hochschulen.
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der LAG Tanz NRW e.V. und dem NRW Landesbüro Freie DarstellendeKünste e.V. (LfdK).
*die Ermäßigung gilt in diesem Fall u.a. auch für Mitglieder des LfdK, vgl. unsere FAQ, Abschnitt Teilnahmegebühr
Dozentin: Patricia Carolin Mai
Ehrenfeldstudios, Wißmannstraße 38, 50823 Köln
10:00 – 17:00 Uhr
Kosten: 42 € / 33€ ermäßigt
Anmeldeschluss ist der 27.11.2026

Gemeinschaft, Resilienz und Widerstand erleben
Tanzen empowert – doch woher kommt dieses Gefühl eigentlich? Und wie entsteht dabei Zusammenhalt – oder auch Widerstand?
Die Fortbildung „Empowering Dance – Soft Skills im Tanz“ verbindet künstlerische Fragen nach Gemeinschaft, Resilienz und Aufbruch mit der Praxis des zeitgenössischen Tanzes. Mit bewegungsbasierten Impulsen erkunden die Teilnehmenden das Zusammenspiel von Individuum und Gruppe. Gleichzeitig wird beleuchtet, welche Soft Skills im Tanz wirken – oft unbewusst – und wie sie sich gezielt in der eigenen Praxis einsetzen lassen.
Patricia Carolin Mai ist Choreografin, Tänzerin und künstlerische Leiterin der MAI:COMPANY – Hamburgs erste generationenübergreifende, fluide Company. Ihre Arbeiten verbinden Menschen aus der Stadt durch intergenerationale und interkontextuelle Kollaborationen.
Dozent: Dirk Stute
Online via Zoom
10:00 – 13:00 Uhr
Kostenlose Teilnahme
Anmeldeschluss ist der 14.01.2026

Von der Idee zum Antrag: Wie sich kulturelle Projekte für Kinder und Jugendliche fördern lassen
Kreative und engagierte Menschen in der kulturellen Bildung unternehmen jedes Jahr Anstrengungen, um Fördermittel für Projekte zu beantragen. Ohne diese Mittel können Tanzkurse oder Kinder- und Jugendprojekte oft nicht stattfinden. Dieser Workshop macht anhand ausgewählter Förderprogramme mit den Grundlagen der Antragstellung vertraut. Dabei haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, Ihre Projektidee(n) mit einzubringen und sich auszutauschen.
Schwerpunkte:
Dirk Stute ist seit 2011 als Referent bei der Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung NRW“ tätig. Zu seinen Schwerpunkten bei der Arbeitsstelle gehört die Beratung von Akteur*innen der kulturellen Bildung in den Bereichen „Fördermöglichkeiten“ und „Antragstellung“. Zu diesen Themen führt er seit mehreren Jahren in ganz Nordrhein-Westfalen Workshops durch.
Dozentin: ZOE
Ehrenfeldstudios, Wißmannstraße 38, 50823 Köln
10:00 – 17:00 Uhr
Kosten: 42€/ 33€ ermäßigt
Anmeldeschluss ist der 12.2.2027

Inszenierungsstrategien und Choreografische Praktiken
Die Fortbildung setzt sich mit Praktiken auseinander, die aus Schwarzen und Latinx Tanzkulturen hervorgehen und untersucht deren Einsatz im Kontext von Bühne und Inszenierung. Im Fokus stehen die Fragen, welche Geschichten in diesen Bewegungssprachen eingeschrieben sind und welche ästhetischen, sozialen und politischen Bedeutungen sie tragen.
Afro-diasporische Tanzpraktiken werden dabei als künstlerische Formen und zugleich als Wissensarchive von Erfahrung, Widerstand und Gemeinschaft verstanden. Es wird erarbeitet, wie sich diese ursprünglich in Club- und Community-Kontexten entstandenen Praktiken in Bühnenformate übertragen lassen, ohne ihre kulturelle und politische Verortung zu verlieren.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, welche Körper mit diesen Bewegungssprachen arbeiten und aus welchen Positionierungen heraus dies geschieht, sowie auf dekolonialen Ansätzen, die community-basierte Praktiken und einen sensiblen Umgang mit Kontexten fördern. Gleichzeitig werden nachhaltige Arbeitsweisen entwickelt, die die körperlichen Ressourcen der Teilnehmenden achten.
ZOE (Marie-Zoe Buchholz) ist interdisziplinäre Performance-Künstlerin und Kuratorin aus Düsseldorf. Ihre Arbeiten reflektieren Rehabilitation, Transformation und die (Rück-)Aneignung von Körper und Raum sowie das Verhältnis von Macht und Marginalisierung. ZOEs Praxis verbindet Voguing und Ballroom, Physical Theatre, Club- und Free Styles, Spoken Word und Vokalmusik.
Sie war Gründungsmitglied des ersten deutschen Ballroom Houses und entwickelte sich zu einer zentralen Figur der deutschen Ballroom-Community. Im Rahmen des von ihr mit gegründeten Vereins Shapes&Shades fördert sie Formate zur Stärkung der Ballroom-Kultur in NRW.
2025 gründete ZOE HAUS MAWU, einen Raum, in dem Körper und Geschichten in einer post-patriarchalen Heterotopie visualisiert werden. Die Kompanie versteht sich als kollaborative Initiative für verschiedene Künstler*innen, mit Fokus auf diasporische, queere und intersektionale Perspektiven.
Dozent: Deniz Cakir
Bewegungsfarben - Praxis für Physiotherapie und Bewegung
Heidhauser Str. 274, 45239 Essen
10:00 – 17:00 Uhr
Kosten: 42€/33€ ermäßigt
Anmeldeschluss ist der 5.3.2027

Belastungsmanagement, Regeneration und nachhaltige Leistungsfähigkeit im Tanzberuf
Die Fortbildung vermittelt physiotherapeutische Perspektiven der Verletzungsprävention im Tanz mit besonderem Fokus auf die Warm-up-Gestaltung im Unterricht.
Auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse werden unterschiedliche Warm-up-Formate in Bezug auf Aktivitätsanforderungen, individuelle körperliche Voraussetzungen und Belastungssituationen eingeordnet. Ergänzend thematisiert die Fortbildung Körperwahrnehmung als zentrales Element präventiver Arbeit, um Tänzer*innen achtsam, belastungsadaptiv und nachhaltig im Tanztraining zu begleiten.
Deniz Cakir ist Physiotherapeut, Manualtherapeut, Praxisinhaber und ehemaliger professioneller Tänzer. Er arbeitet tanzmedizinisch sowohl in der klinischen Betreuung von Tänzer*innen als auch präventiv mit Ensembles und verbindet wissenschaftlich fundierte Warm-up‑Konzepte und Belastungssteuerung im Tanz.
Dozentin: Paula Archangelo Cakir
Online via Zoom
10:00 - 14:00 Uhr
Kosten: 33€/27€ ermäßigt*
Anmeldeschluss ist der 02.04.2027

Grundlagen für Resilienz, Stressregulation und nachhaltige Berufsausübung
Diese Fortbildung vermittelt zentrale psychologische Grundlagen für Wohlbefinden und mentale Gesundheit im Tanzberuf.
Im Fokus stehen der bewusste Umgang mit Belastungen, Stressregulation im Trainings- und Aufführungsalltag sowie der Aufbau mentaler Ressourcen.
Die Teilnehmenden lernen, wie psychisches Wohlbefinden Resilienz stärkt, Überlastung frühzeitig erkennbar macht und damit eine nachhaltige, gesunde Berufsausübung im Tanz unterstützt.
Paula Archangelo Cakir ist Psychologin und ehemalige professionelle Tänzerin. Sie verbindet ihre Erfahrung aus dem Tanzberuf mit arbeits- und organisationspsychologischer Expertise und berät zu psychischem Wohlbefinden, Stressregulation und Resilienz im Leistungs- und Berufsalltag von Tänzer*innen.
Dozentin: Helge Letonja
Ort: Alter Bahnhof Essen – Werden
Im Löwental 48, 45239 Essen
10:00 – 17:00 Uhr
Kosten: 42/33€
Anmeldeschluss ist der 14.5.2027

Künstlerische Tools für authentischen Ausdruck und Verkörperung im zeitgenössischen Tanz
Das choreografische Bewegungsuniversum von Of Curious Nature (OCN)/Helge Letonja verbindet verschiedene zeitgenössische Tanztechniken mit somatischer Körperarbeit und ist Basis für eine einzigartige und eindrucksvolle choreografische Sprache.
Reich an emotionaler Tiefe und raumgreifenden Bewegungen pendelt diese zwischen sensibler Introspektion und impulsiver Energie. Aus der langjährigen künstlerischen Praxis entwickelte Letonja Bewegungstools, die er mit den Tänzer*innen von OCN vertieft und erweitert. Im Rahmen der Fortbildung tauchen die Teilnehmenden in das Bewegungsuniversum von OCN ein und lernen Choreografien aus dem vielschichtigen Repertoire.
Die Fortbildung richtet sich an Profis.
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der LAG Tanz NRW e.V. und dem Kulturamt der Stadt Essen.
Helge Letonja ist künstlerischer Leiter und Hauschoreograf von Of Curious Nature und steptext dance project in Bremen, mit über 70 Werken, die in Theatern und auf Festivals weltweit uraufgeführt wurden. Als Choreograf arbeitet er international u.a. mit Institutionen wie die Salzburger Festspiele, Opernhaus Zürich, Staatsoper Berlin, New National Opera Tokyo und New National Center for the Performing Arts, Peking zusammen. Seine Kreationen erforschen individuelle und kollektive Bewegungen, um von der Komplexität des zeitgenössischen Menschen zu erzählen.
Auch im Zeitraum von August 2025 bis Juni 2026 hatten wir ein spannendes Fortbildungsprogramm, das sich aus den Bereichen Tanzpädagogik, Tanzkunst, Tanzmedizin und Organisation & Rechtliches zusammensetzte. Zur Übersicht findet Ihr hier die zugehörige Broschüre.