Förderung · Fortbildung · Beratung





Termine ab August 2022 bis Juni 2023

Bei unseren Fortbildungen ist alles ganz neu!

Unser hochwertiges Jahresprogramm move on bietet spannende Themen und inspirierende Praxis mit professionellen Dozierenden für Tanzpädagog*innen in der Kulturellen Bildung. Die Inhalte orientieren sich an den Bedarfen, die uns aus der tanzpädagogischen Praxis zurückgemeldet werden.

Selbstverständlich sind auch Einsteiger*innen in die Tanzpädagogik und Interessierte anderer Sparten bei uns willkommen. Für die Kategorie "Tanzkunst" ist tänzerische Vorerfahrung hilfreich.

Anmeldungen sind ab sofort über das digitale Anmeldeformular möglich.
Bitte lesen Sie unsere FAQ zur Anmeldung, bevor Sie sich anmelden.

Bei Fragen und Anregungen freuen wir uns über eine Email an fortbildung[at]lag-tanz-nrw.de.

Anmeldeverfahren

Wie melde ich mich für eine Fortbildung an?
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das digitale Anmeldeformular. Der Link zu dem jeweiligen Anmeldeformular ist bei jeder Fortbildungsbeschreibung zu finden.

Wozu werden die im Anmeldeformular erhobenen Daten verwendet?
Die im Anmeldeformular erhobenen persönlichen Daten sind für die Organisation und Verwaltung der Fortbildung notwendig und werden nur zu diesem Zweck verwendet.

Woher weiß ich, ob meine Anmeldung angekommen ist?
Direkt nach dem Absenden des Anmeldeformulars wird eine automatische Anmeldebestätigung per Email versendet. Bitte prüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner. Sollten Sie keine Email erhalten, haben Sie möglicherweise Ihre Email-Adresse in dem Anmeldeformular nicht richtig angegeben. Wir helfen unter fortbildung[at]lag-tanz-nrw.de gern weiter.

Ist meine Anmeldung verbindlich?
Mit dem Absenden des Anmeldeformulars melden Sie sich verbindlich für die Fortbildung an. Daher wird mit der Anmeldung auch die Teilnahmegebühr fällig.


Teilnahmegebühr

Wie entrichte ich die Teilnahmegebühr?
Die Teilnahmegebühr wird per Überweisung an die LAG Tanz NRW entrichtet. Unsere Bankverbindung und die Zahlungsfrist finden Sie in der Anmeldebestätigung. Bitte achten Sie bei der Überweisung auf den korrekten Verwendungszweck, damit wir die Zahlung zuordnen können.

Wie kann ich die ermäßigte Gebühr in Anspruch nehmen?
Eine Ermäßigung gewähren wir für

  • Mitglieder und aktuelle Dozent*innen der LAG Tanz NRW,
  • Schüler*innen/ Auszubildende/ FSJler*innen/ Studierende,
  • Empfänger*innen von Hilfeleistungen.

Nach dem Absenden des Anmeldeformulars reichen Sie den Nachweis für den Anspruch auf Ermäßigung (Studierendenausweis etc.) per Email an fortbildung[at]lag-tanz-nrw.de zum Beispiel als Scan-PDF oder Foto ein.

Was geschieht, wenn ich die Teilnahmegebühr nicht fristgerecht überweise?
Wenn die Überweisung zur Zahlungsfrist nicht vorliegt, ist aus organisatorischen Gründen keine Teilnahme an der Veranstaltung möglich.

Wird die Teilnahmegebühr erstattet, wenn ich meine Teilnahme absagen muss?
Bei einer Absage bis zu 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn erhalten Sie die Teilnahmegebühr in voller Höhe zurück. Bei kurzfristigeren Absagen werden 50 % der Teilnahmegebühr erstattet. Bei einer Absage am Tag der Veranstaltung oder bei Nicht-Erscheinen erfolgt keine Erstattung.

Wird die Teilnahmegebühr erstattet, wenn die Fortbildung ausfällt?
In diesem Fall wird die Teilnahmegebühr in voller Höhe erstattet. Sollte ein Angebot nicht zustande kommen, werden Sie rechtzeitig informiert.


Fortbildungsbereiche


1. Tanzpädagogik

2. Tanzkunst

3. Tanzmedizin

4. Organisation & Rechtliches


Termine 2022

Dozentin: Miriam Schupp

Über Zoom
10:00 - 13:00 Uhr
25 € / 20 € ermäßigt

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Anmeldeschluss ist der 22.08.2022


Kinder - und Jugendschutz in der Tanzpädagogik

Diese kompakte Fortbildung führt in den aktuellen Diskurs rund um die Prävention und Intervention bei (sexualisierter) Gewalt ein. Denn wer sich in der Kinder- und Jugendarbeit engagiert, wird unweigerlich mit diesem Thema konfrontiert. Doch warum ist es so wichtig, sich als Tanzpädagog*in auf den Stand der Dinge zu bringen? Bisher lief doch auch alles gut!?

In dieser Fortbildung geht es nicht darum, aus Tanzpädagog*innen bessere Menschen zu machen. Es geht vielmehr darum, die Perspektive noch ein bisschen mehr zu weiten, um junge Menschen noch besser unterstützen zu können.

Dazu werden grundsätzliche und praxisnahe Fragen behandelt: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich in meiner Gruppe betroffene Kinder oder Jugendliche befinden? Wie gestalte ich den Umgang mit meinen Teilnehmenden grenzsensibel? Wofür bin ich verantwortlich – und wofür nicht?

Darüber hinaus können persönliche Erfahrungen und konkrete Fragen aus der eigenen tanzpädagogischen Praxis im kollegialen Austausch geteilt und geklärt werden.

Miriam Schupp ist Bildungsreferentin der LAG Tanz NRW.

Während sie aufgrund ihrer akademischen Ausbildung in Theaterwissenschaft (B.A.) und Interdisziplinäre Medienwissenschaft (M.A.) mit Fragestellungen der ästhetischen Praxis vertraut ist, blickt sie zugleich auf über 23 Jahre pädagogische Erfahrungen in der kulturellen Jugendarbeit zurück: Dort war sie in diversen Projekten als Leitungsperson und Tanzpädagogin aktiv, wodurch ihre Fortbildungen eine besondere Praxisnähe erhalten.

Bei der LAG Tanz NRW ist ein wesentlicher Schwerpunkt ihrer Arbeit die Erarbeitung von Konzepten und Materialien zur Unterstützung von Tanzpädagog*innen in Fragen des Kinder- und Jugendschutzes.


Dozentin: Gilda Rebello

Tanzraum Neuss, Schule für Bewegung und Tanz
Further Str. 203, 41462 Neuss
10:00 - 17:00 Uhr
50 € / 40 € ermäßigt

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Anmeldeschluss ist der 01.09.2022


© David Poertner


Tanztechnik für Tanztheater und Ausdruckstanz

Die eigene ästhetische Ausdruckskraft verfeinern und mit dem Körper Geschichten erzählen – darum geht es in dieser Fortbildung. Motorische und poetische Ausdrucksformen, die sowohl die Verbindung zum eigenen Körper stärken als auch den sozialen Körper bereichern können, werden gemeinsam erkundet.

Tanztechnische Übungen auf Basis des Modernen und Zeitgenössischen Tanzes (Jooss Leeder/ Limón/ Wigman/ etc.) werden mit somatischen Ansätzen ergänzt. Der Fokus liegt dabei auf der Mobilisierung der Wirbelsäule, „off balance moving“ und „bouncing“ (Federung) sowie auf der Erforschung unserer Bewegungsfähigkeit in der grundlegenden Verbindung zwischen unseren physischen Körpern und unserer Emotionalität.

Abgerundet wird die Fortbildung durch Improvisationen, theoretische Betrachtungen und dem gemeinsamen kollegialen Austausch.

Gilda Rebello ist Tanzpädagogin, Choreografin und Musikerin.

Sie studierte Tanz, Musik und Schauspiel in ihrer Heimat Rio de Janeiro und an der Folkwang Universität. Ihre akademische Ausbildung ergänzte sie im Jahr 2018 durch den „Master of Arts in Contemporary Dance Education“ an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt.

Höhepunkte ihrer vielseitigen künstlerischen Karriere waren u.a. ihr vierjähriges Engagement im Folkwang Tanzstudio und ihre Gastauftritte im Tanztheater Wuppertal unter der Leitung von Pina Bausch. Am Theater Dortmund spielte sie mehrfach als Hauptsolistin in Produktionen wie „María de Buenos Aires“ und „Kuss der Spinnenfrau“.

2015 war sie Trainingsleiterin im Theater Braunschweig und Assistentin der Choreografie „Welcome To Your World“ von Jan Pusch, die für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert wurde.


Dozent: Augusto Jaramillo Pineda

MUK, Musik- und Kulturzentrum
Güntherstr. 65, 44143 Dortmund
10:00 - 17:00 Uhr
50 € / 40 € ermäßigt

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Anmeldeschluss ist der 15.09.2022

© Marianne Menke


Entwicklung von Inszenierungen mit Jugendlichen

Ein ansprechendes Thema, respektvolles Miteinander, Raum zum Experimentieren, Verbindlichkeit und fokussiertes Arbeiten sind wertvolle Rahmenbedingungen, um Jugendliche zu einem produktiven Gestaltungsprozess einzuladen. Das Tanztheater bietet hierfür als Kunstform optimale Voraussetzungen, verschiedene künstlerische Aspekte und individuelle Ausdrucksformen zu vereinen.

Am Beispiel der „young artists“, dem etablierten Bremer Tanztheater-Projekt für Jugendliche, gibt diese Fortbildung praxisorientierte Einblicke in die Entwicklung von Tanztheater-Inszenierungen mit jungen Menschen. Insbesondere der kreative Prozess wird unter die Lupe genommen – hier stehen Methoden zur Bewegungsfindung und Fragen zur Figuren-Entwicklung im Mittelpunkt. Dabei wird das Eröffnen von künstlerischen Ausdrucksräumen mit der Erarbeitung von Qualitäten kombiniert, damit Jugendliche ihre individuelle Ausdruckskraft bestmöglich entfalten können.

Aber auch organisatorische und pädagogische Überlegungen, die mitgedacht werden müssen, finden Erwähnung. Denn letztlich kommt es in der Jugendarbeit fast immer ganz anders, als es eigentlich geplant war – und das macht den Prozess für alle Seiten spannend.

Augusto Jaramillo Pineda ist Tänzer, Choreograf und Schauspieler mit dem Schwerpunkt Tanztheater.

Er absolvierte seine künstlerische Ausbildung in Kolumbien, wo er ab 1990 an zahlreichen Theater- und Filmproduktionen mitwirkte. Zusammen mit weiteren Bühnenkünstler*innen gründete er dort in Medellín, Antioquia, die Gruppe „Teatro La Hora 25“ mit und war außerdem mehrere Jahre als Dozent für Zeitgenössischen Tanz an der Universität EAFIT tätig.

Nach zahlreichen Auftritten auf internationalen Festivals führten ihn Engagements an das Moks Theater und das Theater Bremen. Seit 2002 arbeitet er dort vor Ort vor allem mit dem „steptext dance project“, in dem er als Tänzer, Schauspieler und Choreograf in vielen Produktionen involviert war.

2004 übernahm er die Leitung des international vernetzten Jugendlabels „young artists“ und kreiert seither mit Jugendlichen unterschiedlicher Herkünfte abendfüllende Bühnenproduktionen zu aktuellen Themen. Seine Tanztheaterkunst kreist dabei oft um Grundfragen menschlicher Existenz und mythologische Figur(ation)en, verknüpft Trash und Tiefgang, Sinnlichkeit, Seele und Humor.


Dozentin: Nicole Stefan-Schick

Tanzimpulse, Institut für Tanzpädagogik
Schweinheimer Str. 54, 51067 Köln
10:00 - 17:00 Uhr
50 € / 40 € ermäßigt

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Anmeldeschluss ist der 13.10.2022


Elementarer Tanz in der Tanzpädagogik

In dieser Fortbildung wird das methodisch-didaktische Konzept der strukturierten Improvisation vorgestellt:

Ausgehend von elementaren Bewegungsformen wie Gehen, Laufen, Hüpfen, Schwingen, Drehen, Rollen, … wird mit Hilfe von Bewegungsaufgaben zum tänzerischen Experimentieren und Gestalten angeregt. Das „Prinzip der Einschränkung“ bringt dabei häufig ungeahnte kreative Lösungen hervor.

In der strukturierten Improvisation können die individuellen Bewegungs-, Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten der Teilnehmenden berücksichtigt werden.

Dazu ermöglicht die Methode die Mitgestaltung und Mitbestimmung sowohl am Unterrichtsgeschehen als auch am künstlerischen Prozess und Produkt. So können Partizipation, Selbstwirksamkeit und die eigene Gestaltungskompetenz von den Teilnehmenden im Tanzunterricht unmittelbar erfahren werden.

Nicole Stefan-Schick ist Tanzpädagogin und Diplom-Sportlehrerin.

Sie studierte Elementaren Tanz bei Graziella Padilla sowie Bewegungstheater/ Spiel-Musik-Tanz bei Anna und Wolfgang Tiedt an der Deutschen Sporthochschule Köln und Zeitgenössischen Tanz am Centre National de Danse in Angers, Frankreich.

Seit 1993 unterrichtet sie Tanz in Vereinen, Bildungsinstituten, Tanzschulen und Schulen. Als Tänzerin, Bewegungsdarstellerin und Choreografin wirkte sie in verschiedenen Projekten der freien Kölner Tanzszene mit und war Mitglied im Bewegungstheaterensemble Köln.

Seit 2002 ist sie als Dozentin in der Aus- und Weiterbildung von Tanzpädagog*innen tätig.


Dozent: Paolo Fossa

Saalbau Witten
Bergerstraße 25, 58452 Witten
14:30 - 18:30 Uhr
33 € / 27 € ermäßigt

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Anmeldeschluss ist der 27.10.2022

© Das Mechanische Auge


Psychologische Lerntheorien in der Tanzpädagogik

Diese Fortbildung führt in Strategien ein, die auf psychologischen Lerntheorien wie Epstein‘s TARGET-Modell, der Achivement Goal Theory (AGT) oder dem PETTLET in Motor Imagery basieren und auf die tanzpädagogische Praxis angewendet werden können.

Vor dem Hintergrund der psycho-physischen Fähigkeiten, Entwicklungen und Veränderungen bei Kindern und Jugendlichen werden Tanzstunden hinsichtlich ihrer Struktur, der Inhalte und der Umsetzung betrachtet. Auch ganz konkrete Fragestellungen finden hierbei Berücksichtigung – wie etwa die Relevanz von Regelmäßigkeit der Tanzstunden, der Nutzen von Improvisation, die altersgerechte Vermittlung, die Herstellung eines Klimas des Vertrauens und gegenseitigen Respekts sowie die Leistungssteigerung durch die Stärkung von Selbstvertrauen.

In der Fortbildung wechseln sich kurze theoretische Teile mit konkreten Beispielen aus der Praxis ab. Für die individuelle Vertiefung werden Handouts mit Übungen und nützlichen Hilfsmitteln für eine fruchtbare Reflexion über die eigene Arbeitspraxis sowie Leseempfehlungen bereitgestellt.

Paolo Fossa ist Choreograf, Tänzer, Dozent und unabhängiger Forscher auf dem Gebiet der Bewegungsmechanik.

In den letzten 25 Jahren hat er sein Wissen über den Körper in der Bewegung auf den Zeitgenössischen Tanz und die Improvisation angewandt.

Parallel zu seiner Bühnentätigkeit bei renommierten Theatern und Tanzkompanien arbeitete er mit zahlreichen staatlichen und privaten Institutionen und Akademien sowie Universitäten für Tanz zusammen.

Weiterhin leitet er mehrere soziale Projekte mit Jugendlichen – wie etwa das Projekt KROKI in Zusammenarbeit mit dem Uniklinikum und dem Theater Gießen, wo er seit 2016 der Trainingsleiter ist.

Seit 2017 arbeitet er mit der Shenzhen Art School zusammen, um einen neuen Studienplan für Zeitgenössischen Tanz und Improvisation zu erstellen. In diesem Rahmen entwickelte er eine Trainingsmethode, um Kindern mit psychosomatischen Erkrankungen durch Tanz zu helfen.
Im Jahr 2019 gründet er eine KROKI-Vereinigung in Düsseldorf zur Unterstützung von chronisch kranken Menschen.

Dazu arbeitet er aktuell mit der Choreografin Gerda König an der Entwicklung einer Methode, die es Menschen mit und ohne Behinderungen ermöglicht, ein gemeinsames Studium des Zeitgenössischen Tanzes zu absolvieren.

Seit 2020 ist er Mitglied des Vereins Ta.med, wo er sein Zertifikat in Tanz und Medizin erworben hat, und der International Association for Dance Medicine & Science - IAMDS.


Dozentin: Miriam Schupp

Über Zoom
15:00 - 18:00 Uhr
25 € / 20 € ermäßigt

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Anmeldeschluss ist der 21.11.2022


Kinder - und Jugendschutz in der Tanzpädagogik

Diese kompakte Fortbildung führt in den aktuellen Diskurs rund um die Prävention und Intervention bei (sexualisierter) Gewalt ein. Denn wer sich in der Kinder- und Jugendarbeit engagiert, wird unweigerlich mit diesem Thema konfrontiert. Doch warum ist es so wichtig, sich als Tanzpädagog*in auf den Stand der Dinge zu bringen? Bisher lief doch auch alles gut!?

In dieser Fortbildung geht es nicht darum, aus Tanzpädagog*innen bessere Menschen zu machen. Es geht vielmehr darum, die Perspektive noch ein bisschen mehr zu weiten, um junge Menschen noch besser unterstützen zu können.

Dazu werden grundsätzliche und praxisnahe Fragen behandelt: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich in meiner Gruppe betroffene Kinder oder Jugendliche befinden? Wie gestalte ich den Umgang mit meinen Teilnehmenden grenzsensibel? Wofür bin ich verantwortlich – und wofür nicht?

Darüber hinaus können persönliche Erfahrungen und konkrete Fragen aus der eigenen tanzpädagogischen Praxis im kollegialen Austausch geteilt und geklärt werden.

Miriam Schupp ist Bildungsreferentin der LAG Tanz NRW.

Während sie aufgrund ihrer akademischen Ausbildung in Theaterwissenschaft (B.A.) und Interdisziplinäre Medienwissenschaft (M.A.) mit Fragestellungen der ästhetischen Praxis vertraut ist, blickt sie zugleich auf über 23 Jahre pädagogische Erfahrungen in der kulturellen Jugendarbeit zurück: Dort war sie in diversen Projekten als Leitungsperson und Tanzpädagogin aktiv, wodurch ihre Fortbildungen eine besondere Praxisnähe erhalten.

Bei der LAG Tanz NRW ist ein wesentlicher Schwerpunkt ihrer Arbeit die Erarbeitung von Konzepten und Materialien zur Unterstützung von Tanzpädagog*innen in Fragen des Kinder- und Jugendschutzes.


Dozent: Hans-Jürgen Werner

Über Zoom
10:00 - 13:00 Uhr
25 € / 20 € ermäßigt

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Anmeldeschluss ist der 27.11.2022


Rechtliche Fragen in der digitalen Tanzvermittlung

In den letzten Jahren haben sich viele Tanzpädagog*innen vermehrt mit den Möglichkeiten der digitalen Tanzvermittlung beschäftigt. So werden zum Beispiel Tanz-Tutorials erstellt und Videobeiträge von Teilnehmenden zu Tanz-Collagen zusammengeschnitten. Eigene und fremde Videos werden über Videoplattformen veröffentlicht, per Social Media geteilt oder über eine gemeinsame Gruppe in einem Messenger wie WhatsApp verschickt. Und unterschwellig schwingt häufig die Frage mit: „Habe ich in rechtlicher Hinsicht alles richtig gemacht?“

In zwei Fortbildungen werden die gängigen rechtlichen Fragen rund um das Erstellen, Veröffentlichen und Teilen von Medieninhalten sowie die Nutzung von Videoplattformen und Messengern behandelt. Dabei wird insbesondere das Urheberrecht, das Recht am eigenen Bild und der Datenschutz unter die Lupe genommen – auch im Hinblick auf die besonderen Anforderungen bei Mitwirkung von minderjährigen Teilnehmenden.

In der Fortbildung „Schreib‘ mir per WhatsApp“ wird alles Wissenswerte über die Nutzung von Messenger-Diensten vermittelt. Die Fortbildung „Das findest du bei YouTube“ am 25.01.2023 beschäftigt sich mit der rechtssicheren Nutzung von Videoplattformen wie YouTube und Vimeo.

Hans-Jürgen Werner ist Justiziar des Deutschen Berufsverbandes für Tanzpädagogik e.V. und Justiziar des Präsidiums des Deutschen Tonkünstlerverbandes e.V.

Er blickt auf über 40 Jahre juristisches Berufsleben zurück. Seit 25 Jahren beschäftigt er sich mit rechtlichen Problemfeldern in der künstlerischen Tanzpädagogik.

Als Initiator wichtiger Petitionen konnte er unter anderem wesentlich zur Fortführung der Umsatzsteuerfreiheit für Leistungen kultureller Bildungsanbieter beitragen. Einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet seit 2008 die Gesamtvertragspartnerschaft des DBfT e.V. mit der GEMA. Und selbstverständlich sind die rechtlichen Fragen rund um die digitale Welt ebenso ein Thema, in dem er sich sicher zu bewegen weiß.

Nach Beendigung seiner anwaltlichen Tätigkeit bleibt er den kulturellen Bildungsanbietern als Experte erhalten – denn Tanz und Musik sind für ihn eine Herzensangelegenheit.


Termine 2023

Dozent: Miguel Jasso

Studio für Darstellende Künste
Pettenkoferstr. 4, 50823 Köln
10:00 - 16:00 Uhr
42 € / 33 € ermäßigt

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Anmeldeschluss ist der 05.01.2023


Deeskalation, Intervention, Selbstschutz

In der Arbeit mit belasteten und belastenden Kindern und Jugendlichen können emotionale und aggressive Eskalationen sporadisch oder regelmäßig vorkommen.

Wenn diese zu häufig und intensiv werden, dann können sie zu einer ernsthaften Belastung für das Gruppen- und Beziehungsklima werden. In jedem Fall können solche Eskalationen einen prägenden Einfluss auf die beteiligten Personen und deren Umfeld haben.

Um diesen Einfluss zu reduzieren oder zu stoppen, benötigen Pädagog*innen eine gefestigte Persönlichkeit und Sicherheit im Umgang mit eskalierenden, bedrohlichen Situationen. Wer sich seiner selbst und seiner (Handlungs-)Sicherheit bewusst ist, kann anderen Menschen auch Sicherheit und eine klare Orientierung geben. So können potenziell eskalierende Situationen vermieden oder frühzeitig deeskaliert werden.

In dieser Fortbildung werden umfangreiches Wissen und Handlungsstrategien vermittelt, mit deren Hilfe eine gezielte und wirksame Vorbereitung auf diese Situationen möglich ist. Zudem werden grundlegende Techniken der Deeskalation und physischen Intervention vorgestellt, um sich selbst und andere im Fall der Fälle gegen körperliche Angriffe schützen zu können.

Miguel Jasso ist selbstständiger Mediator, Trainer, Referent und Coach.

Seine Seminare und Workshops für Führungskräfte, Fachkräfte und Eltern sowie seine Trainings für Kinder und Jugendliche profitieren von seinem fundierten Hintergrundwissen und seinen umfangreichen Praxiserfahrungen.

Seine langjährigen pädagogischen Tätigkeiten werden durch eine lange Liste von Qualifizierungen ergänzt: Er ist ausgebildet als staatlich anerkannter und geprüfter Erzieher, Erlebnispädagoge, Konfrontationspädagoge/ AntiGewalt-Trainer (IHI), Bleib-Cool-Trainer, Psychologischer Berater/ Coach (Integrative Lösungsorientierte Psychotherapie), EMDR Coach (VDH) und qualifiziert in der Provokativen SystemArbeit (D.I.P.).

Durch seine breit gefächerte Ausbildung arbeitet er prozessorientiert, situativ, empathisch, autoritativ, wertschätzend, konfrontativ, partnerschaftlich, provokativ, lösungs- und ressourcenorientiert, um jeden einzelnen Menschen bestmöglich in seinen Veränderungsprozessen zu begleiten.


Dozent: Hans-Jürgen Werner

Über Zoom
10:00 - 13:00 Uhr
25 € / 20 € ermäßigt

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Anmeldeschluss ist der 17.01.2023


Rechtliche Fragen in der digitalen Tanzvermittlung

In den letzten Jahren haben sich viele Tanzpädagog*innen vermehrt mit den Möglichkeiten der digitalen Tanzvermittlung beschäftigt. So werden zum Beispiel Tanz-Tutorials erstellt und Videobeiträge von Teilnehmenden zu Tanz-Collagen zusammengeschnitten. Eigene und fremde Videos werden über Videoplattformen veröffentlicht, per Social Media geteilt oder über eine gemeinsame Gruppe in einem Messenger wie WhatsApp verschickt. Und unterschwellig schwingt häufig die Frage mit: „Habe ich in rechtlicher Hinsicht alles richtig gemacht?“

In zwei Fortbildungen werden die gängigen rechtlichen Fragen rund um das Erstellen, Veröffentlichen und Teilen von Medieninhalten sowie die Nutzung von Videoplattformen und Messengern behandelt. Dabei wird insbesondere das Urheberrecht, das Recht am eigenen Bild und der Datenschutz unter die Lupe genommen – auch im Hinblick auf die besonderen Anforderungen bei Mitwirkung von minderjährigen Teilnehmenden.

Die Fortbildung „Das findest du bei YouTube“ beschäftigt sich mit der rechtssicheren Nutzung von Videoplattformen wie YouTube und Vimeo. In der Fortbildung „Schreib‘ mir per WhatsApp“ am 05.12.22 wird alles Wissenswerte über die Nutzung von Messenger-Diensten vermittelt.

Hans-Jürgen Werner ist Justiziar des Deutschen Berufsverbandes für Tanzpädagogik e.V. und Justiziar des Präsidiums des Deutschen Tonkünstlerverbandes e.V.

Er blickt auf über 40 Jahre juristisches Berufsleben zurück. Seit 25 Jahren beschäftigt er sich mit rechtlichen Problemfeldern in der künstlerischen Tanzpädagogik.

Als Initiator wichtiger Petitionen konnte er unter anderem wesentlich zur Fortführung der Umsatzsteuerfreiheit für Leistungen kultureller Bildungsanbieter beitragen. Einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet seit 2008 die Gesamtvertragspartnerschaft des DBfT e.V. mit der GEMA. Und selbstverständlich sind die rechtlichen Fragen rund um die digitale Welt ebenso ein Thema, in dem er sich sicher zu bewegen weiß.

Nach Beendigung seiner anwaltlichen Tätigkeit bleibt er den kulturellen Bildungsanbietern als Experte erhalten – denn Tanz und Musik sind für ihn eine Herzensangelegenheit.


Dozent: Sebastian Schwarz

KD 11/13 - Zentrum für Kooperation und Inklusion
Karl-Denkhaus-Str. 11, 45329 Essen
10:00 - 17:00 Uhr
50 € / 40 € ermäßigt

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Anmeldeschluss ist der 23.02.2023


Projektmanagement für Kulturschaffende

Wer Projekte plant, muss vieles im Griff und noch mehr im Auge behalten: Die Finanzierung, den Zeitplan, die Checkliste, die Bestellungen, die Arbeits(ver)teilung, die Ziele – und zum guten Schluss auch sich selbst. Bisweilen kommt es aber vor, dass man sich buchstäblich verzettelt, den Überblick vor lauter Listen verliert, das Ziel verfehlt oder der Zeitplan aus dem Ruder läuft.

Je umfassender ein Projekt ist, je größer das Budget und je umfangreicher der Personaleinsatz, desto wichtiger ist es, direkt von Anfang an Zeit für eine durchdachte Projektplanung einzuräumen. Doch auch für kleine Projekte ist ein strukturiertes Vorgehen hilfreich. Im Laufe eines Projektes wird es ebenfalls notwendig, die Planung immer wieder zu überdenken und ggf. neu zu denken und den sich veränderten Umständen anzupassen. Und am Ende eines Projektes ist es von Vorteil, einen gut skizzierten Projektverlauf als Grundlage für eine Evaluation und als Raster für ein neues Projekt in den Händen zu halten.

Nach dem Motto „Planen statt Verplanen“ führt diese Fortbildung in die wichtigsten Aspekte eines gelungenen Projektmanagements ein:

  • Projektstart mit der Konzeptionsphase (Ziele, Zielgruppe, Struktur, Ideenfindung)
  • Aufgaben einer Projektleitung/ Koordination
  • Tools und Techniken zur Projektplanung
  • Gelingendes Zeitmanagement
  • Koordinierung (und Motivierung) des Teams
  • Gestaltung des Informationsflusses und des Wissenstransfers
  • Nachbereitungen, Reflexion und Evaluation des Projektes

Sebastian Schwarz ist seit Jahren im kulturellen Projektmanagement aktiv und bietet Fortbildungen zu diesem Thema an.

Seit 2010 ist er Bildungsreferent und Koordinator der Freiwilligendienste Kultur und Bildung NRW bei der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur NRW e.V.
Weiterhin ist er Bildungsreferent im Bereich Gender, LBGTQ* und kultureller Jugendbildung.

Seine akademische Ausbildung durch das Studium der Film- und Fernsehwissenschaften, Psychologie und Wirtschaftswissenschaften (M.A.) an der Ruhr Universität Bochum fließt vor allem in seine freiberuflichen Tätigkeiten als Medienpädagoge mit ein.

Aufgrund seiner breiten Expertise ist er aktuell erster Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Kunst und Medien NRW e.V. sowie der SpieleUnion Dortmund e.V.


Dozent: Giuseppe Spota

Ort wird noch bekannt gegeben
11:00 - 18:00 Uhr
50 € / 40 € ermäßigt

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Anmeldeschluss ist der 13.04.2023

© Brecht Bovijn


Inspirationen für Tanzpädagog*innen

Die Welt des professionellen Tanzes bietet unerschöpfliche Quellen zur Inspiration für eigene tanzpädagogische Projekte.

Während der Besuch von Tanzproduktionen bereits die eigene Kreativität anregen kann, ist der Austausch mit professionellen Tanzschaffenden eine besondere Gelegenheit, um den eigenen Horizont zu erweitern.

In dieser Fortbildung gibt Giuseppe Spota praxisorientierte Einblicke in seinen künstlerischen Ansatz, seine Arbeitsweise und tänzerische Methoden. Gemeinsam wird kreiert, getanzt und choreografiert – und schließlich im kollegialen Austausch reflektiert, wie die neuen Impulse aus der Fortbildung in der eigenen tanzpädagogischen Praxis angewendet werden können.

Giuseppe Spota ist Tänzer, Choreograf, Regisseur und Direktor der MiR Dance Company Gelsenkirchen.

Er erhielt seine Ausbildung als Tänzer an der Scuola del Balletto del Sud und der Scuola del Balletto di Toscana. Anschließend tanzte er im Ensemble des Balletto di Roma, bei der Gruppo Nuova Danza Treviso und bei Aterballetto. 2009 kam er als Mitglied der Gauthier Dance Company Stuttgart nach Deutschland.

Zur Spielzeit 2010/11 wechselte er als Solist in das Ballett des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden unter der Leitung von Stephan Thoss. Er tanzte anschließend in zahlreichen namenhaften Choreografien und wurde mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Bester Darsteller Tanz” für seine Hauptrolle in „Blaubarts Geheimnis“ ausgezeichnet.

Auch seine choreografische Karriere begann vielversprechend: Mit seinem ersten Stück „Un/attainable“ gewann er im Jahr 2011 den 2. Platz beim Internationalen Wettbewerb für Choreografen in Hannover. 2012 wurde er mit dem Ehrenpreis des Premio Internazionale ApuliArte für seine künstlerischen Leistungen im Ausland ausgezeichnet.

Es folgten Engagements als choreografischer Assistent und Hauschoreograf am Nationaltheater Mannheim sowie als freischaffender Choreograf für diverse Tanzkompanien im In- und Ausland.

2015 brachte er einige seiner Kreationen im Programm der Beijing International Ballet Gala, und im Mai 2019 debütierte er als Opernregisseur mit Philip Glass‘ „Echnaton“ am Theater Dortmund.

Seit der Spielzeit 2019/20 ist er Direktor der MiR Dance Company Gelsenkirchen.


Dozentinnen:
Christina Berger & Christine Schütte

Ort wird noch bekannt gegeben
10:00 - 17:00 Uhr
50 € / 40 € ermäßigt

Zum Anmeldeformular

Anmeldeschluss ist der 27.04.2023

Christina Berger

Christine Schütte


Tanz in Schulen

Diese Fortbildung richtet sich an Lehrer*innen, Tanzpädagog*innen und Tanzvermittler*innen, die im Arbeitsfeld „Tanz in Schulen“ tätig sind oder es zukünftig werden möchten. Es werden Anregungen für mögliche Einsatzorte wie die OGS, Schulprojekte oder regelmäßige Schulstunden gegeben und ausprobiert.

Die Fortbildung bietet praktische Tipps für den zeitgenössischen Tanzunterricht in den Bereichen Grundschule sowie den Sekundarstufen I und II. Es werden Techniken und Methoden zur Unterrichtsgestaltung erläutert sowie Ideen für Improvisationen und choreografische Tools passend zu den Altersstufen ausgearbeitet.

Darüber hinaus werden Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze für den Einsatzort Schule diskutiert: Wie kann Tanz mit anderen Schulfächern verknüpft werden? Was ist, wenn Schüler*innen die Motivation fehlt? Und wie kann ein geschützter Raum für kreatives Arbeiten geschaffen werden?

Christina Berger ist Tänzerin, Tanzpädagogin und Choreografin.

2015 schloss sie ihr Studium „Bachelor of Arts, Tanz“ an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln ab. Bereits während des Studiums arbeitete sie mit renommierten Choreografen an zahlreichen Projekten.

Eigene Produktionen mit dem Fokus auf interdisziplinären Projekten waren bereits in der Studiobühne Köln, im Ludwig Forum Aachen, im tanzhaus nrw Düsseldorf sowie auf renommierten Festivals zu sehen.

Seit 2018 tanzt sie als festes Ensemble-Mitglied am TanztheaterMobil in Aachen und gestaltet hier Tanzstücke für junges Publikum.

Als Tanzpädagogin ist sie an privaten Tanzschulen in allen Altersgruppen und im Ausbildungskontext tätig. Darüber hinaus lehrt sie Tanz an öffentlichen Schulen und Kitas.

2019 - 2021 leitete sie erfolgreich die Tanzabteilung des Genoveva Gymnasiums in Köln und war hier selbstständig für zahlreiche Projekte und die Unterstützung weiterer Lehrkräfte zuständig.

Christine Schütte ist freiberuflich als Tanzpädagogin tätig.

Sie absolvierte ihre Ausbildung zur Tanzpädagogin in der Ballettschule Irena Kostova.

2020 schloss sie ihren Master in Tanzpädagogik mit Schwerpunkten auf Klassischem sowie Zeitgenössischem Tanz und Improvisation an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden ab.

Mit dem Jungen Musical-Theater Heinsberg inszenierte sie seit 2013 zahlreiche Stücke mit Kindern und Jugendlichen.

Zusätzlich studierte sie neben dieser Tätigkeit Pädagogik an der Universität Köln sowie Tanzkultur an der Deutschen Sporthochschule.

Sie unterrichtet in allen Altersgruppen an privaten Tanzschulen und führt Tanz-Projekte und Tanzklassen mit Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen an öffentlichen Schulen und Kindergärten durch. Darüber hinaus unterrichtet sie Tanz für Erzieher*innen.

Dozentin: Dr. med. Cindy Keller

Ort wird noch bekannt gegeben
Samstag 11:00 - 17:00 Uhr
Sonntag 10:00 - 16:00 Uhr
83 € / 67 € ermäßigt

Zum Anmeldeformular

Anmeldeschluss ist der 25.05.2023


Funktionelle Anatomie für Tanzpädagog*innen

So verschieden die einzelnen Körper sind, so verschieden sind auch die individuellen Bedürfnisse, um den Körper für tänzerische Bewegungen zu stärken.

Durch die Kenntnis des Körperaufbaus können Tanzpädagog*innen sensibler auf individuelle anatomische Unterschiede bei Schüler*innen eingehen und Fehlhaltungen oder Fehlbelastungen erkennen. Dazu können gezielte Übungen eingesetzt werden, um die gesunde körperliche Belastbarkeit zu fördern und Verletzungen vorzubeugen.

Im ersten Teil der Fortbildung steht der anatomische Aufbau des menschlichen Körpers mit dem komplexen Zusammenspiel zwischen den einzelnen Bausteinen im Fokus.

Im zweiten Teil wird das theoretische Wissen anhand von Bewegungsbeispielen in die Praxis umgesetzt.

Dr. med. Cindy Keller ist Fachärztin für Allgemeinmedizin, zertifizierte Manualtherapeutin (MWE), Faszientherapeutin nach Laban, zertifizierte Bio- und Neurofeedbacktrainerin und langjährige Dozentin für das Fach Angewandte Anatomie und Tanzmedizin in der Tanzakademie Minkov Winnenden.

Als klassisch ausgebildete Tänzerin war sie 12 Jahre lang auf internationalen Bühnen mit dem Großillusionisten Julius Frack unterwegs und gewann mit ihm 2009 die Weltmeisterschaft in der Sparte Großillusionen. Seit 2016 ist sie Mitglied bei ta.med, 2021 wurde sie in den Vorstand gewählt.

Sie veranstaltet tanzmedizinische Vorträge, Seminare sowie Workshops und betreut Hobby- und professionelle Tänzer*innen medizinisch, z.B. im Format „ta.med berät“.

Die Gesundheit von Tänzer*innen und damit die Freude am Tanz zu erhalten, ist ihr eine Herzensangelegenheit.