Die Vielschichtigkeit der Bewegungsmöglichkeiten, die räumliche Wahrnehmung und die Wachsamkeit für den Moment sollte durch das Motiv „Malen“ vermittelt werden.
Ziel war es, das Gefühl für den eigenen Körper und den Raum zu verfeinern, die Kreativität beim Gestalten und Lesen von Bewegung zu fördern und die Ausdrucksformen Tanzen und Malen miteinander zu verknüpfen.
Die Einheiten begannen meist mit „Eisbrechern“ in Form von Namensrunden. Hier wurde die Nennung der Namen mit Worten, Gesten und Bewegungen verknüpft, die beispielsweise die individuelle Tagesform, Lieblingsfarben oder persönliche Fertigkeiten zum Thema hatten.
Es folgte ein allgemeines Warm-up, in dem die körperliche Fitness, Haltung, Balance, Koordination, Rhythmus, Wahrnehmung und grundlegende tänzerische Fertigkeiten geübt wurden. Dies erfolgte im Kreis, in Reihen und durch den Raum.
Im Hauptteil wurde teilweise improvisativ gearbeitet, teilweise wurden auch kurze Choreografien eingeübt. Mitunter führte Eines zum Anderen und Choreografie und Improvisation verbanden sich. Um Sprachbarrieren zu überwinden, wurde teilweise mit Bildmaterial gearbeitet. Zur Veranschaulichung wurden auch farbige Tücher genutzt.
Oft rundeten Showings die Einheit ab. Hier konnten die TN sich gegenseitig solo, zu zweit oder in Kleingruppen selbst Entwickeltes und Erlerntes präsentieren. Dies übte sowohl das Präsentieren, als auch das Zusehen und die gegenseitige Wertschätzung.
Kooperationspartner:
disdance project gUG
Veranstaltungsort:
Alte Wursterei Köln
Stadt:
Köln