Das interkulturelle Tanzprojekt „move&connect“ (November bis Dezember) richtete sich an eine diverse Gruppe junger Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren, überwiegend mit Flucht- oder Migrationsgeschichte, ergänzt durch deutschstämmige Teilnehmende. Zielgruppe waren insbesondere Jugendliche, die bislang wenig oder keinen Zugang zu Tanz- oder kulturellen Bildungsangeboten hatten.
Das Projekt fand zweimal wöchentlich statt und umfasste jeweils zweistündige Workshops.
Inhalt des Projekts war die Nutzung von Bewegung als verbindende, nonverbale Ausdrucksform. Tanz wurde als universelle Sprache verstanden, die kulturelle und sprachliche Barrieren überwinden kann.
Die Workshops basierten insbesondere auf Elementen des Hip-Hop, nach einem Einchecken und Ankommen im Raum, wurden Basic Steps vermittelt. Es wurde auch eine Choreografie einstudiert, mit denjenigen, die regelmäßig gekommen sind, zu Schluss wurde sich gedehnt und Raum für Feedback gegeben.
Ein wesentliches Anliegen des Projekts war die Etablierung eines respektvollen und diskriminierungssensiblen Rahmens im Sinne eines „Safe(r) Space“ beziehungsweise „Braver Space“. Ziel war es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle Teilnehmenden unabhängig von Herkunft, Sprache oder Vorerfahrungen sicher fühlen und kreativ ausdrücken konnten.
Kooperationspartner:
ANqA e.V.
Veranstaltungsort:
August Bebel Haus
Stadt:
Köln-Mühlheim