Schutzkonzept

Als freier Träger der Jugendhilfe ist die LAG Tanz NRW dem gesetzlich verankerten „Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung“ verpflichtet. Um diesem Auftrag nachzukommen, haben wir ein Schutzkonzept entwickelt, das die Grundlage für Prävention in all unseren Projekten bildet.

Dieses Schutzkonzept ermöglicht mehr Achtsamkeit und erhöht die Handlungssicherheit bei den Dozent*innen unserer Projekte in Bezug auf Grenzverletzungen und Vermutungen. Für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen ist das Schutzkonzept eine weitere wichtige Maßnahme für die Stärkung ihrer Rechte und persönlichen Grenzen.

Unsere tanzpädagogischen Projekte bieten die besten Voraussetzungen für präventive Arbeit: Sie unterstützen junge Menschen dabei, ihre Persönlichkeit zu stärken und ihr Selbstvertrauen zu fördern. Die wertvolle Arbeit unserer Dozent*innen wird durch die im Schutzkonzept formulierten Handlungsempfehlungen ergänzt.

Das Schutzkonzept schafft transparente Strukturen, durch die kompetentes Handeln in Sinne des „Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung“ möglich wird. Dies verstehen wir als Ausdruck unserer Qualitätsstandards.


Im Folgenden finden Sie unser ausformuliertes Schutzkonzept zum Download sowie die Verhaltensgrundlagen, die als Selbstverpflichtung unterschrieben werden. Außerdem bieten wir Handlungsleitfäden und Dokumentationshilfen an, die in den betreffenden Situationen genutzt werden sollten.

Das Schutzkonzept spannt den Rahmen für den Schutz von Kindern und Jugendlichen:
Download Schutzkonzept

Alle Personen, die in unserem Verantwortungsbereich tätig sind, verpflichten sich freiwillig unseren Verhaltensgrundlagen:
Download Verhaltensgrundlagen

Wir empfehlen die Nutzung von unseren Handlungsleitfäden und Dokumentationshilfen:

  1. Für den Fall, dass Gefährdungen und Grenzverletzungen in der eigenen Gruppe geschehen:
  2. Für den Fall, dass eine (sexualisierte) Gewalterfahrung von Kindern oder Jugendlichen mitgeteilt wird:
  3. Für den Fall, dass die Vermutung entsteht, ein Kind oder ein*e Jugendliche könnte Opfer geworden sein bzw. jemand könnte Täter*in geworden sein: