Förderregularien

Bevor Sie einen Antrag einreichen, bitten wir Sie, die folgenden Bedingungen und Voraussetzungen der Förderung aufmerksam zu lesen und unser Beratungsangebot zu nutzen.

Regularien der Kostenübernahme
gültig ab dem 01.10.2020

I.  Voraussetzungen für Maßnahmen

1. Es handelt sich um eine kulturelle Maßnahme, die Methoden sind aus der Sparte Tanz. Spartenübergreifende Konzepte mit Methoden aus Tanz in Verbindung mit z.B. Theater, Musik, Bildende Kunst, Video, neue Medien, etc. sind ebenfalls förderwürdig. Sie können die unterschiedlichsten Formate haben (fortlaufender Kurs, Workshop, Feriencamp etc.). Die Dauer beträgt pro Veranstaltungstermin mindestens 1,5 Stunden. Bei längerer Veranstaltungsdauer müssen angemessene Pausenzeiten berücksichtigt werden.

2. Die Maßnahme richtet sich an junge Menschen von 6 bis 21 Jahren, in begründeten Fällen bis 26 Jahren. Die nebenberufliche Fortbildungsmaßnahme richtet sich an Vermittler*innen, Pädagog*innen und Multiplikator*innen, die in der Jugendarbeit tätig sind (ohne Altersbegrenzung).

3. Die Maßnahme hat mindestens zehn Teilnehmende pro Dozent*in. Die Teilnehmerzahl pro Veranstaltungstermin darf nicht regelmäßig unter sieben Teilnehmende sinken.

4. Die Maßnahme findet in der Freizeit der Teilnehmenden statt und der Besuch ist freiwillig (z.B. kein schulischer Pflichtunterricht oder außerhalb beruflicher Dienstzeiten).

5. Die Maßnahme wird öffentlich bekannt gemacht und beworben (z.B. Pressearbeit, Webseite, E-Mail-Newsletter, social media, Druckmedien etc.).

II.  Regularien der Kostenübernahme durch die LAG Tanz NRW

1. Es ist ein schriftlicher Antrag auf Kostenübernahme in digitaler Form einzureichen. Hierfür steht das Formblatt „Antrag auf Kostenübernahme“ als Download auf unserer Website zur Verfügung. Über die Kostenübernahme entscheidet der Vorstand der LAG Tanz NRW. Eine Förderzusage steht unter dem Vorbehalt der tatsächlichen Zuwendung der Fördermittel durch das Land NRW.

2. Die LAG Tanz NRW übernimmt mit der Kostenübernahme  als Kooperationspartnerin die Trägerschaft für die Maßnahme. Hierüber wird ein (Kooperations-)Vertrag mit der/dem Antragssteller*in abgeschlossen. Falls eine Maßnahme nicht durchgeführt werden kann, muss dies der LAG Tanz NRW spätestens eine Woche vor Beginn der Maßnahme mitgeteilt werden.

3. Der/Die  Antragssteller*in beteiligt sich an der Finanzierung mit einem einen Eigenanteil an den Gesamtkosten in Höhe von 10%. In begründeten Fällen kann eine Abweichung von dieser Regelung vereinbart werden. Zur Finanzierung des Eigenanteils darf der/die Antragssteller*in eine Teilnahmegebühr erheben. Diese darf aber 1 Euro pro Teilnehmer*in pro Unterrichtsstunde nicht übersteigen.

4. Der Einsatz von weiteren Zuwendungen aus dem Kinder- und Jugendförderplan des Landes NRW ist nicht zulässig. Weitere öffentliche Förderermittel oder private Förderung (Spenden, Stiftungen) sind zur Finanzierung zulässig.

5. Der/Die Antragssteller*in verpflichtet sich, das Präventions- und Schutzkonzept zur Wahrnehmung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung und zur Sicherstellung von persönlich geeignetem haupt- und ehrenamtlichen Personal zu unterstützen. Dazu ist die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses sowie die Selbstverpflichtungserklärung zur Einhaltung der Verhaltensgrundlagen aller in dem Projekt tätigen Dozent*innen und Mitarbeiter*innen erforderlich.

6. Aus den Veröffentlichungen der Maßnahme geht deutlich hervor, dass die LAG Tanz NRW Trägerin der Maßnahme ist. Der Abdruck der Logos der LAG und des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW an deutlich sichtbarer Stelle und alleinstehend ist verbindlich.

7. Der/die Antragssteller*in führt Listen, in denen die Teilnehmenden mit Altersangabe und Originalunterschrift ihre Teilnahme bestätigen. Bei Kindern unter 9 Jahren kann stellvertretend die Projektleitung oder eine andere berechtigte Person die Listen unterschreiben. Die Originallisten sind sofort nach Abschluss der Maßnahme bei der LAG Tanz NRW einzureichen.

8. Der/die Antragssteller*in erstellt eine zeitnahe Abrechnung der Kosten mit Originalbelegen (spätestens bis 4 Wochen nach Veranstaltungsende). Es gelten die Allgemeinen Nebenbestimmungen des Landes NRW für Zuwendungen zur Projektförderung. Die Belege müssen die im Geschäftsverkehr üblichen Angaben und Anlagen enthalten: Ausgabebelege mit Nennung des Zahlungsempfängers, Grund und Tag der Zahlung; Zahlungsbeweis (Barquittung oder Überweisungsquittung); bei Gegenständen den Verwendungszweck.

9. Es werden nur Honorare und die direkten Sachkosten des Projektes übernommen. Nicht förderwürdige Sachkosten sind Alkohol, Flaschenpfand sowie Repräsentationskosten wie z.B. Premierenblumen, Buffet für Gäste und Geschenke. FAHRTKOSTEN dürfen nur laut Landesreisekostengesetz NRW erstattet werden.

10. Der/die Antragsstellende erstellt einen abschießenden Sachbericht und stellt der LAG Tanz NRW Werbematerial, Presseartikel und Dokumentationsmaterial der Maßnahme zur Verfügung.

11. Der/die Antragsstellende beteiligt sich an der Evaluation von Projekten (Auswertung des anonymen Fragebogens für Teilnehmende).

ANTRAGSFORMULAR

(Beschreibbares PDF-Dokument. Laden Sie es bitte zunächst auf Ihren Rechner herunter, öffnen es, füllen es dann aus und speichern dann erneut, bevor Sie die Datei uns per Mail zusenden.)