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Förderregularien

Bevor Sie einen Antrag einreichen, bitten wir Sie, die folgenden Bedingungen und Voraussetzungen der Förderung aufmerksam zu lesen und unser Beratungsangebot zu nutzen.

Regularien der Kostenübernahme
gültig ab dem 01.09.2016

Voraussetzungen für Maßnahmen
1. Es handelt sich um eine kulturelle Maßnahme, die Methoden sind aus der Sparte Tanz. Spartenübergreifende Konzepte mit Methoden aus Tanz in Verbindung mit z.B. Theater, Musik, Bildende Kunst, Video, neue Medien, etc. sind ebenfalls förderwürdig.

2. Die Maßnahme findet in der Freizeit der Teilnehmenden statt (z.B. kein schulischer Pflichtunterricht oder außerhalb beruflicher Dienstzeiten) und der Besuch ist freiwillig.

3. Die Maßnahme wird öffentlich bekannt gemacht und beworben (z.B. Website, Mail-Newsletter, social media, Druckmedien etc.).

4. Maßnahmen können die unterschiedlichsten Formate haben (fortlaufender Kurs, Workshop, Feriencamp etc.). Die Dauer beträgt pro Veranstaltungstermin mindestens 1,5 Stunden. Bei längerer Veranstaltungsdauer müssen angemessene Pausenzeiten berücksichtigt werden.

6. Die Maßnahme richtet sich an junge Menschen von 6 bis 21 Jahren, in begründeten Fällen bis 26 Jahren. Die nebenberufliche Fort-/ Weiterbildungsmaßnahme richtet sich an kulturelle Vermittler*innen, Pädagog*innen oder Multiplikator*innen, die in der Jugendarbeit tätig sind (ohne Altersbegrenzung).

6. Die Maßnahme hat mindestens zehn Teilnehmende pro Dozent*in. Die Teilnehmendenanzahl pro Veranstaltungstermin darf nicht regelmäßig unter sieben Teilnehmende sinken.

Voraussetzungen der Kostenübernahme durch die LAG Tanz NRW

1. Es ist ein schriftlicher Antrag auf Kostenübernahme in digitaler Form einzureichen. Über die Kostenübernahme entscheidet der Vorstand der LAG Tanz NRW. Eine Förderzusage steht unter dem Vorbehalt der tatsächlichen Zuwendung der Fördermittel durch das Land NRW.

2. Die LAG Tanz NRW übernimmt mit der Kostenübernahme entweder als Veranstalterin oder als Kooperationspartnerin die Trägerschaft für die Maßnahme. Hierüber wird ein (Kooperations-)Vertrag mit dem/der Antragsstellenden abgeschlossen. Die Honorarverträge mit den Tanzvermittlern*innen schließt die LAG Tanz NRW ab. Falls eine Maßnahme nicht durchgeführt werden kann, muss dies der LAG Tanz NRW bis eine Woche vor Beginn der Maßnahme mitgeteilt werden.

3. Der/Die Antragsstellende beteiligt sich an der Finanzierung mit einem einen Eigenanteil an den Gesamtkosten. Einrichtungen bringen 30 % und Einzelpersonen 20 % der Fördersumme ein. Zur Finanzierung des Eigenanteils darf der/die Antragsstellende Sachleistungen einbringen oder eine Teilnahmegebühr erheben. Diese darf aber 1 Euro pro Teilnehmer*in pro Unterrichtsstunde nicht übersteigen. In begründeten Fällen kann eine Abweichung von dieser Regelung vereinbart werden.

4. Der Einsatz von weiteren Fördergeldern des Landes NRW ist nicht zulässig.

5. Aus den Veröffentlichungen der Maßnahme geht deutlich hervor, dass die LAG Tanz NRW Trägerin der Maßnahme ist. Der Abdruck des Logos an deutlich sichtbarer Stelle und alleinstehend ist verbindlich.

6. Der/die Antragsstellende führt Listen, in denen die Teilnehmenden mit vollständiger Anschrift, Altersangabe und Originalunterschrift ihre Teilnahme bestätigen. Bei Kindern unter 9 Jahren kann stellvertretend die Projektleitung die Listen unterschreiben. Die Originallisten sind sofort nach Abschluss der Maßnahme bei der LAG Tanz NRW einzureichen.

7. Der/die Antragsstellende erstellt eine zeitnahe Abrechnung der Kosten mit Originalbelegen (spätestens bis 14 Tage nach Veranstaltungsende). Es gelten die Allgemeinen Nebenbestimmungen des Landes NRW für Zuwendungen zur Projektförderung.

Antragsformular

Tanzvermittlung – Förderung – Beratung