So hat eine Teilnehmerin GET ON STAGE erlebt

Henrike absolviert derzeit ihr ‚Freiwilliges Soziales Jahr Kultur‘ bei der LAG Tanz NRW. Für Tanz begeistert sie sich schon seit ihrer Kindheit. 2019 stand sie zum achten Mal bei GET ON STAGE auf der Bühne. Hier berichtet Sie von ihren Eindrücken: 

GET ON STAGE 2019 war – wie alle Jahre zuvor – ein Fest! Ein Fest des Tanzes und in diesem Jahr besonders ein Fest der Diversität. Das Festival wurde am Freitag mit dem sonst so Urban-lastigen „Block 1“ eröffnet  – doch zu fast jedermanns Überraschung fand man sich in einem Mix aus Folklore und Jazz, Tanztheater und zeitgenössischem Tanz,  Stepptanz und letztendlich auch urbanem Tanz wieder.

Mit dabei war auch zum allerersten Mal ein Tanzvideo, welches eine schöne Eröffnung des Festivals bot. Und das war „nur“ der Auftaktblock! Diese Vielfalt an gezeigten und gelebten Tanzkulturen zog sich durch das gesamte Festival und war eine Bereicherung für jede*n Tänzer*in, um sich inspirieren zu lassen und mal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.

Mit diesem Tanzfilm startete das Festival

Passend dazu war auch der neue Block „No Limits!“, der alles beinhaltete was man sich als Tänzer*in nur erträumen kann, in einer Veranstaltung zusammengefasst. Ein besonderes Highlight war hier der 15-minütige Ausschnitt aus dem Stück „Hip Hop, My Identity“. Weil in den anderen Blöcken die Choreographien maximal sechs Minuten dauern durften, war es eine willkommene Abwechslung, sich auch mal für einen längeren Zeitraum auf eine Bühnenperformance einzulassen. Das brachte eine gewisse Ruhe und formte einen schönen Gegensatz zu der Schnelllebigkeit und Kürze der anderen Beiträge. Ein weiteres Highlight an diesem Abend war neben der Diversität der Beiträge zudem die unglaubliche Stimmung im Publikum, die sich aus gegenseitigem Support und Interesse aneinander zusammensetzte und den Abend und das Erlebnis auf der Bühne zu etwas ganz Besonderem machte.

Beendet wurde das Festival am Sonntag mit den letzten beiden Blöcken. Besonders in Erinnerung ist mir persönlich „Block 5“ (6-10 Jahre) geblieben, da es den Kindern anzusehen war, wie viel Spaß sie am Tanz haben und wie sie in dem Alter noch hemmungsfrei über die Bühne hüpfen. Außerdem: Die Kostüme der Kleinen sind häufig mit großer Liebe fürs Detail gestaltet.

Alles zusammengefasst, war es mal wieder ein großartiges Festival mit viel Platz für (kulturelle) Diversität und Entfaltung. Eine tolle Möglichkeit, sich über andere Stile und Kulturen im Bereich Tanz zu erkundigen und eventuell auch Anstöße für die eigene tänzerische Weiterbildung zu erlangen.